Zwischen zwei Kulturen – Deutschland trifft Australien

Weihnachtsgrüße aus Sydney (Martin Place und Darling Harbour)

Als wir letztes Jahr zum ersten Mal in Sydney in Australien ankamen, starteten wir von zuhause aus Frankfurt, tauchten bei einem Zwischenstopp in Singapur in einen asiatischen Schmelztiegel ein, bevor wir weiter reisten. Und dann Sydney. Es fühlte sich an, als wäre man zurück in der bekannten westlichen Welt, irgendwo zwischen Großbritannien und den USA. Aber das war nur der erste Eindruck.

Unsere Australienreisen fühlen sich mittlerweile wie ein Teilzeitumzug an, ein Pendeln zwischen Sydney und Frankfurt, auch wenn das Pendeln fast zwei Tage dauert. Die Familie ist das Wichtigste. Und Pendeln deshalb, weil wir auch in der Nähe einer unserer Töchter sein wollen, die in Sydney lebt und arbeitet. TCKs (Third Culture Kids) werden zu TCAs (Third Culture Adults).

Mein zweiter Eindruck, nachdem ich ein paar Wochen dort war – die Australier sind sich ihres nationalen Schatzes bewusst – Natur, Denkmäler und die freie Wildbahn und auch ihrer nationalen Verwundbarkeit, wie es Waldbrände, Überschwemmungen und Hitze zeigen.

Und mit diesem Bewusstsein, glaube ich, wächst der Respekt und die Wertschätzung für ihre indigene Bevölkerung (trotz aller Diskussionen um das verlorene Referendum vom 14. Oktober). Ich war sehr beeindruckt, als ich erfuhr, dass die Indigenen über viel Wissen und Weisheit verfügen, um nationale Verwundbarkeiten zu mildern. Und dass diese Weisheit immer aktiver genutzt wird. Ein intelligenter Lernprozess für den Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels.

Jetzt sind wir bald wieder da und ich freue mich darauf, meine zweiten Eindrücke zu bestätigen oder anzupassen und neue Erfahrungen hinzuzufügen.

⏭ Australien, wir kommen.

Und noch eine Beobachtung, vor allem mit meiner deutschen Brille betrachtet. Ich mag die australische Mentalität, wie die Deutschen sagen würden, „auch mal fünf gerade sein zu lassen“.

➡ Und Sie? Welche Erfahrungen haben Sie mit dem ersten, zweiten oder dritten Eindruck in einer neuen Kultur gemacht?

Wenn Sie interessiert sind, folgen Sie mir gerne auf LinkedIn, #Prepare4Landing oder sprechen Sie mich direkt an. Ich bin Bernd Scharbert und meine Aufgabe als Mentor und Facilitator für Führungskräfte ist es, dafür zu sorgen, dass virtuelle interkulturelle Teams wachsen und ihre Leistung auf das nächste Level bringen können.

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