Weltreise der interkulturellen Führung

Startpunkt Oberndorf am Neckar – und von da aus auf meine Weltreise der interkulturellen Führung

Das Gymnasium am Rosenberg steht noch wie vor 47 Jahren, nur etwas verschönert. Damals haben wir 32 Schüler heimelig unser Abitur dort abgelegt.

Die Naturwissenschaften waren meine Domäne, die Sprachausbildung hatte ich vernachlässigt. Deswegen, und erst einmal nur deswegen, zog es mich nach Chemie-Studium und Promotion zu einem Post-Doc-Aufenthalt in die USA. Mein Englisch zu verbessern, war das Ziel. Dass es gleich Harvard wurde war kein Zufall, doch aber glücklichen Umständen geschuldet.

Forschen in Harvard und Leben in Boston waren angesagt. Als Familie zu dritt. „Culture Shock“ bei der Ankunft und ein „Reverse Culture Shock“ bei der Rückkehr nach Deutschland zwei Jahre später. Wie gut, dass wir dies gleich am Anfang unserer Elternzeit und meiner beruflichen Laufbahn erleben durften. Es hat uns vieles gelehrt.

In meinem Unternehmen war ich sehr amerikanisch in der Wahrnehmung der Deutschen Mitarbeitenden und für die Amerikaner auf den zahlreichen Dienstreisen in unsere Zentrale erarbeitete ich mir den Ruf als „The most American German.“ Gefühlt habe ich mich nach wie vor immer als Deutscher. Bemerkt hat man dies vor allem bei den großen Weltfußballturnieren.

Als Chef eines großen deutschen Chemiewerks innerhalb des amerikanischen Konzerns ging es dann auf der nächsten Karrierestufe auf meine Weltreise als globaler Produktionsleiter eines Geschäftsbereichs. Über eine Dekade lang hatte ich Verantwortung über Werke in Europa (Deutschland, Niederlande, Belgien, Schweden, Spanien, England), in den Amerikas (Kanada, USA, Mexiko) und in Asien (Singapur, China). Und schließlich beendete ich meine Unternehmenskarriere in der Geschäftsführung eines Joint-Ventures in Saudi-Arabien. Kulturelle Facetten in allen Schattierungen.

Über meine gesammelten Erfahrungen und über meinen Weg zu den Leitlinien (Guiding Principles) interkultureller Führung berichte ich hier regelmäßig und auch auf LinkedIn unter dem Hashtag #Prepare4Landing.

➡️ Interesse? Und wenn ja, welche Länder? Hinterlasse gerne einen Kommentar.

Und heute in meiner Selbständigkeit findet die Weltreise ihre Fortsetzung. Australien und möglicherweise auch Nigeria sind auf dem Weg auf meine private Weltreiselandkarte der interkulturellen Führung.

Ich bin Bernd Scharbert und meine Aufgabe als Mentor und Begleiter von Führungskräften ist es, nach mehr als 30 Jahren Führungserfahrung in der Unternehmenswelt mein Erfahrungswissen weiter zu vermitteln. Die Aspekte interkultureller Führung stehen dabei im Mittelpunkt.

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