„Wir wollen noch mal Brücken bauen. Wie könnte das besser gehen als mit Musik?“ Mit diesem Satz eröffnet Volker Kaufmann die aktuelle #Brueckenbauer‑Reihe.
Ich kann mir Musik als Resonanzraum für Führung gut vorstellen. Sie zeigt, wie Verbindung entsteht, wie Vielfalt klingt und wie Dialog möglich wird. Zwei Konzerte dieses Jahres haben mir das eindrucksvoll vor Augen geführt.
Das erste war das Masters in Performance‑Examenskonzert von Elias David Moncado, Geiger und Masterstudent der Kronberg Academy. Seine technische Brillanz, sein warmer Ton und seine Ausdruckskraft waren beeindruckend. Aber noch spannender war, wie er sein Programm kuratiert hatte: Szymanowski als poetische Öffnung. Ysaÿe als Statement von Persönlichkeit und Mut. Grieg als Einladung zum Dialog.
Im Rahmen eines Bildungsformats von LEADERSHIP RHEIN‑MAIN Netzwerk auf Augenhöhe gUG hatten wir ihn zuvor persönlich erlebt. Mit seiner Musik im Ohr starteten wir Führungskräfte in eine Wahrnehmungsübung: Was hören wir? Wie beschreiben wir es? Was macht es mit uns?
In diesem offenen Austausch entstand ein Lernraum, in dem wir uns selbst schärfer wahrnehmen, Unterschiede würdigen und von anderen Perspektiven profitieren.
Das zweite Erlebnis war das Bridges Kammerorchester mit seinem Programm „Vibrant times for groovy people“. Besonders berührt hat mich Vivaldis Flötenkonzert Nr. 4 in einem transkulturellen Arrangement von Johanna Leonore Dahlhoff.
Der Name des Orchesters ist Programm: Bridges. Hier wird Brückenbauen nicht behauptet, sondern gelebt. Musikerinnen und Musiker aus arabischer, persischer und europäischer Klassik, aus Jazz, zeitgenössischer Musik, osteuropäischer Folklore sowie zentralasiatischen und lateinamerikanischen Traditionen gestalten gemeinsam neue Klangwelten. Das ist gelebte Vielfalt: nicht nebeneinander, sondern miteinander. Nicht Integration, sondern Co‑Kreation.
Diese beiden Beispiele zeigen mir, was gute Führung ausmacht: zuhören, Räume öffnen, Vielfalt als Stärke begreifen und gemeinsam Neues entstehen lassen. Über diese Brücken darf man gehen. Als Mensch und als Führungskraft.
Und jetzt interessiert mich: Welche musikalischen Erfahrungen haben dir schon einmal gezeigt, wie Führung klingen kann.
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Ich bin Bernd Scharbert und unterstütze Führungskräfte zu Nachhaltigkeit, Vielfalt & Inklusion, interkultureller Führung und nachhaltig wirksamer Zusammenarbeit. Wenn diese Themen Resonanz finden, dann lass uns gerne ins Gespräch kommen.
Für die Playlist der Reihe greife ich auf einen Klassiker der 70er zurück: „Bridge Over Troubled Water“ von Simon & Garfunkel – aktueller denn je.
Happy New Year 2026.
#Prepare4Landing #generation50plus #generationZ
———————— Kurzversion vom 28.06.2026 ——————————
Auf dem Plakat kann man es lesen: „We should all be chamber musicians.“ Die Kronberg Academy beschreibt damit eine Haltung: In tune. In time. Together. Chamber Music sei mehr als Klang: ein Lebensmodell. Es lehrt uns zuzuhören, zu führen und zu folgen, und gemeinsam etwas Größeres zu schaffen.
Die Botschaft lautet: > Respect. Resonance. Responsibility. <
Das habe ich beim Bridges Kammerorchester so erfahren. „Vibrant times for groovy people“. Besonders berührt hat mich Vivaldis Flötenkonzert Nr. 4 in einem transkulturellen Arrangement von Johanna Leonore Dahlhoff.
Musikerinnen und Musiker aus arabischer, persischer und europäischer Klassik, aus Jazz, zeitgenössischer Musik, osteuropäischer Folklore sowie zentralasiatischen und lateinamerikanischen Traditionen schaffen gemeinsam neue Klangwelten.
Vielfalt ist hier ein Miteinander. Integration ein Selbstverständnis und Co‑Kreation die Konsequenz.
In solchen Momenten wird für mich erfahrbar, wie Führung gelingt: Räume öffnen, Vielfalt als Stärke begreifen, Resonanz ermöglichen und Neues entstehen lassen. Führung ist gemeinsames Gestalten.
Über solche Brücken darf man gehen. Als Mensch, als Führungskraft und unabhängig vom Alter.
Und jetzt interessiert mich: Gibt es ein Stück oder einen Song, bei dem Sie dachten: So klingt gute Führung?
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„Wir wollen noch mal Brücken bauen. Wie könnte das besser gehen als mit Musik?“ Mit diesem Satz eröffnet Volker Kaufmann die #Brueckenbauer‑Reihe dieser Woche. Dies ist mein Beitrag dazu.
Ich bin Bernd Scharbert und unterstütze Führungskräfte bei Themen zu interkultureller Führung und nachhaltig wirksamer Zusammenarbeit. Wenn dies bei Ihnen Resonanz findet, dann lassen Sie uns gerne ins Gespräch kommen.
Für die Playlist wähle ich „Don’t worry be happy“ von Bobby McFerrin. Nur mit seiner Stimme baut Bobby in diesem Song einen ganzen Resonanzraum, in dem Leichtigkeit, Eleganz und Vertrauen in die Zukunft für mich hörbar werden.



