Von Zuhause in die Welt und zurück

Meine Reise in die interkulturelle Führung begann in Oberndorf am Neckar. Dort, wo ich geboren wurde, meine ersten Texte für den Schwarzwälder Boten schrieb und auf den Fußballplätzen der Gegend lernte, wie Teams wirklich funktionieren.

Als Jugendlicher saß ich am Schreibtisch und tippte meine ersten journalistischen Zeilen. Lokalsport, SC Lindenhof. Ich war freier Mitarbeiter, stolz wie Oskar, wenn mein Kürzel unter einem Spielbericht stand. Damals ahnte ich nicht, dass diese frühen Texte der Anfang einer Reise waren, die mich später in internationale Führungsteams, in andere Kulturen und schließlich in die Rolle eines Autors führen würde.

Heute lebe ich in Frankfurt am Main. Und doch beginnt mein neues Buch „Prepare for Landing: Leitlinien für interkulturelle Führung“ genau dort, wo alles anfing: mit dem ersten Kapitel „Startpunkt Oberndorf am Neckar“.

Warum? Weil ich überzeugt bin, dass interkulturelle Kompetenz nicht erst in Amsterdam, Boston oder Shanghai entsteht. Sie beginnt viel früher in der eigenen Herkunft. In den Werten, die man mitnimmt, und in den Begegnungen, die einen prägen.

Ein Teil dieser Prägung kam vom Fußball, auch von meinem emotionalen Kompassverein: dem VfB Stuttgart. Wer den VfB liebt, lernt früh, dass Leidenschaft und Leid erstaunlich nah beieinander liegen. Und dass Identität etwas ist, das man nicht ablegt, nur weil man den Wohnort wechselt.

Dass mein Buch heute in der Papier-Ecke auf dem Lindenhof ausgestellt ist, fühlt sich an wie ein Kreis, der sich schließt. Es gibt keinen Buchladen mehr in Oberndorf, aber es gibt Menschen, die Literatur und lokale Geschichten lebendig halten. Und genau dort liegt nun mein Buch, das seinen Ursprung in dieser Stadt hat.

Führung braucht heute mehr denn je Herkunft. Weil interkulturelle Kompetenz nicht im Flugzeug entsteht, sondern im eigenen Lebensweg. Und weil ich glaube, dass kleine Städte große Geschichten hervorbringen können.

Oberndorf am Neckar ist meine.

Und sie ist auch ein Stück weit ein Beispiel dafür, wie man mit offenen Augen, Neugier und Respekt durch die Welt gehen kann.

Und jetzt interessiert mich: Welche Geschichten aus Ihrer Jugend tragen Sie bis heute durch die Welt?

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Ich bin Bernd Scharbert und unterstütze Sie als Führungskraft dabei, interkulturelle Leitlinien in Ihrem Alltag umzusetzen. Es geht darum, kulturelle Unterschiede nicht als Hürde, sondern als Stärke zu nutzen, und in global zusammengesetzten Teams echte Verbindungen zu schaffen.

Gerne können Sie auch einen Blick in mein Buch werfen. „Prepare for Landing: Leitlinien für interkulturelle Führung.“ Es ist überall im Buchhandel erhältlich.

#Prepare4Landing #LeadershipInBalance #Brueckenbauer

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