Sommerferien an der Uni, ein „Schwäbischer Bumerang“ und ein Schiefer-Erlebnis.
Vor drei Wochen: Ich bin auf der Fahrt zur @Albstadt-Sigmaringen University, das letzte Mal im abgelaufenen Semester. Meine Vorlesungsreihe im Fachbereich „Business Science und Management“ zum Thema „Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit“ in diesem Semester ist gelesen.
Zum vierten Mal seit dem Wintersemester 2023/24.
Zum ersten Mal fährt meine Frau auf dieser Strecke mit. Denn heute geht es nicht zur Vorlesung, sondern zum Sommerempfang der Hochschule. Ich freue mich, dass sie mit dabei ist und die malerische Fahrt miterlebt.
Es geht durch den Schwarzwald über das Neckartal zwischen Oberndorf und Rottweil hoch auf die Schwäbische Alb.
Auf dieser Strecke passieren wir auch international tätige und große mittelständische Unternehmen der Gegend wie Bizerba und Groz-Beckert. Deren Werksgelände beeindrucken mich bei der Vorbeifahrt immer wieder aufs Neue.
Und ich bin stolz, dass beide Unternehmen mittlerweile meine Vorlesung im Rahmen von Dialoggesprächen zum Thema Nachhaltigkeit bereichern.
Auf derselben Fahrtstrecke entdeckt meine Frau jedoch ganz andere Schwerpunkte.
> In Dormettingen machen wir bei der Firma Mey einen Zwischenstopp bei deren Werksverkauf. Kreislaufwirtschaft ist dort offenbar ein gelebtes Thema. Der „Schwäbische Bumerang“ ist ein von Mey entwickeltes, geschlossenes Kreislaufsystem für Wäschebügel, das seit 1998 als „Ökoprodukt des Jahres“ als Mehrweg-Lösung mit sozialer Aufbereitung etabliert ist.
> Im gleichen Ort entdecken wir das Hinweisschild zum Schiefer-Erlebnis. Dort wird auf spielerische Weise die frühere und heutige Bedeutung des Rohstoffs Ölschiefer für die Region erlebbar gemacht. Geologie, Bergbau und Ökologie für Groß und Klein. Ein Rekultivierungsprojekt des Holcim-Zementwerks Dotternhausen in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dormettingen.
Anknüpfungspunkte für meine Vorlesung. Ich werde mir das anschauen. Es geht darum, Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit nicht nur zu diskutieren, sondern durch erlebbare Vielfalt, Geschichten und durch den Lokal-Kolorit ganz pragmatisch zu bereichern.
Diese gemeinsame Fahrt zeigt mir, dass sich der Perspektivenwechsel lohnt. Raus aus der eingefahrenen Sichtweise, rein in neue Ansichten. Vielfalt lohnt sich eben, sogar schon, wenn man zu zweit ist.
==> Welche Methoden wenden Sie zum Perspektivenwechsel an?
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Ich bin Bernd Scharbert und ich unterstütze Führungskräfte nicht nur zum Thema Business Conduct und Nachhaltigkeit, sondern auch zu Aspekten interkultureller Führung. Bei Interesse sprechen Sie mich gerne an.



