Mein persönlicher Atlas der Zugehörigkeit

Es hat schon etwas Berührendes, den Bogen eines Lebens über Städte hinweg nachzuzeichnen. Es beginnt als Reisetagebuch und entwickelt sich zu einem persönlichen Atlas. Ein Sternbild aus Orten, die unsere Beziehungen und unsere Art, die Welt zu sehen, geprägt haben.

Für uns begann alles mit Boston, später dann Amsterdam, Manama in Bahrain und das Murjan Village in Saudi-Arabien. Jede dieser Städte hatte ihren eigenen Takt:

  • der akademische Pulsschlag Bostons während meiner Postdoc-Zeit an der Harvard University,
  • das Gefühl sich weitender Horizonte in Amsterdam, persönlich wie beruflich,
  • die futuristische Energie Manamas und die traditionelle Architektur des Murjan Village, dazu die Schönheit des Sandes und die Gastfreundschaft der arabischen Welt.

 

Später setzte sich unsere Reise durch das Leben unserer Töchter fort. Sie zu besuchen bedeutete, in neue Welten einzutreten: Barcelona, Montreal, Oxford, Brighton, St. Andrews, Wien und heute Sydney.

Jeder Besuch war ein Wiedersehen und begleitete das Knüpfen eines erweiterten Familien-Teppichs über Kontinente hinweg. Diese Städte sind heute ein Spiegel dessen, wer wir geworden sind.

Wenn ich diese Städte auf einer Weltkarte einzeichne, sehe ich die Geschichte unseres Wachsens, Auseinanderdriftens, Wiederzusammenfindens und Weiterziehens. Ich sehe die Verwurzelung des Zuhause Seins und die Weite eines globalen Lebens. Gleichzeitig in Spannung und in Harmonie.

Städte beeinflussen unsere Lebensweise, ja. Aber noch tiefgreifender formen sie unsere innere Landschaft. Sie werden zu Metaphern für Zugehörigkeit und für Veränderung.

All diese Städte klingen in mir nach. Als Erinnerungen, gewiss. Aber auch als Möglichkeiten, Lebensarten unterschiedlich gestalten zu dürfen. Sie erinnern mich daran, dass Heimat kein fester Punkt ist, sondern ein Netzwerk aus Orten, Menschen und Momenten.

Dies ist der Atlas, den ich im Herzen trage.

Und jetzt interesseirt mich: Wie verändert sich euer Gefühl von Zugehörigkeit, wenn ihr an verschiedene Lebensphasen denkt?

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Ich bin Bernd Scharbert und unterstütze Sie als Führungskraft dabei, interkulturelle Leitlinien in Ihrem Alltag umzusetzen. Es geht darum, kulturelle Unterschiede nicht als Hürde, sondern als Stärke zu nutzen, und in global zusammengesetzten Teams echte Verbindungen zu schaffen.

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