Mein erstes Jahr in der Selbständigkeit

So erfüllend hätte ich mir das nicht vorgestellt. Mein erstes Jahr in der Selbständigkeit.

Sehr offen, geduldig und gelassen bin ich es angegangen. Mit vielen Ideen. Aber zunächst hatte ich mir ein Sabbatical (mit Purpose) erlaubt, mich sozusagen auf Schatzsuche begeben. Und ich bin fündig geworden und konnte gleich mehrere Schätze bergen, die auf meiner „Spielwiese“ an verschiedenen Stellen versteckt waren.

Was daraus entstanden ist, hätte ich so nicht erwartet. Nicht so schnell.

✳ Inzwischen habe ich einen Lehrauftrag für BWL Studierende zum Thema Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit und dadurch schon einige erste Kontake zu den lokalen, und gleichzeitig global aufgestellten Unternehmen.

✳ Ich bin Autor und habe an einem Buch mitgeschrieben, das ein Amazon Bestseller und auf der Buchmesse in Frankfurt vorgestellt wurde. Es geht um Zukunftssicherung und Entscheidungskriterien für Wege aus der Krise.

✳ Ich zeichne zusammen mit drei Kollegen eine Blaupause für ein Unternehmen, das sich den Themen Fachkräftemangel und Migration widmet und im interkulturellen Kontext aufgestellt sein wird.

✳ Das ehrenamtliche FöJ-Dialogprojekt mit dem LEADERSHIP RHEIN-MAIN – Netzwerk auf Augenhöhe gUG zum Thema Nachhaltigkeit – FöJ steht für Freiwilliges Ökologisches Jahr – geht in sein drittes Jahr. Eine wunderbare Mischung aus Mentoring und inversem Lernen.

✳ Und Mentoring im interkulturellen Kontext mache ich nach Lust und Bedarf auf Nachfrage. Ein wenig geschrieben habe ich zu dem Thema Interkulturelle Führung auch schon, im Journal of Business Chemistry.

Heute setze ich selbstbestimmt meine Schwerpunkte, und entscheide, was ich mache und eben auch, was ich nicht mache. Stimmig mit meinen Werten und zeitbewusst den Augenblick nutzend.

Für Themen zur Führungskultur im globalen Umfeld mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dort, wo ich gebraucht werde. Das ist mein Anspruch, auch für dieses Jahr. Das Fundament ist gelegt. Mit Freude sehe ich dem neuen Jahr 2024 entgegen.

Doch jetzt erstmal Pause. Einige Wochen Australien mit Familie. Eine sehnsüchtig erwartete Zusammenführung. Weniger ein Urlaub, sondern eher ein temporärer Umzug, ein Pendeln zwischen Frankfurt und Sydney.

➡ Erfolgserlebnisse, Lernerfahrungen, Ideen für morgen und vor allem meine Glücksmomente notiere ich in meinem Journal zur Reflektion. Was schreibst du dir auf?

Ihr als mein Netzwerk seid ein wertvolles Sounding Board und sprühende Inspiration für neue Ideen. Dankeschön dafür. Meine Neujahrswünsche an euch kommen aus Sydney mit dem eindrucksvollen Feuerwerk über der Harbour Bridge.

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