Leitlinien für den interkulturellen Umgang

„Wie hat Sie Ihr Unternehmen auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet?“ Das war meine (rhetorische) Frage im Workshop.

Immer noch wird es aus meiner Sicht in den Unternehmen unterschätzt, wie wichtig eine kulturelle Einstimmung als Vorbereitung auch für kürzere Auslandsaufenthalte von ein paar Wochen ist.

Ich war bei der Provadis School of Managament and Technolgy zu Gast, um an einem Tag mit BWL-Studierenden des 6. Semesters Aspekte interkultureller Führung zu behandeln. Die Studierenden sind schon in ihrem Unternehmen tätig. Und einige von ihnen hatten auch schon vor dem dualen Studium einige Zeit im Ausland verbracht.

Eine gute Grundlage also für das Thema.

Es ging um die vier Leitlinien (Guiding Principles), die den interkulturellen Umgang miteinander erleichtern und die Leistungen von interkulturell zusammengesetzten Teams fördern.

✳️ Inklusive Nutzung der Sprache. Dazu braucht man kein Sprachentalent zu sein, aber man sollte ein paar Grundlagen kennen.

✳️ “Cultural Mapping” gegen Vorurteile. Das ist kein Widerspruch. Es gilt aber, ein paar Regeln dabei zu beachten.

✳️ Gemeinsames Lernen im Team. Das ist ein Prozess, der Zeit benötigt und Kreativität. Wachstum ist angesagt, ein Growth Mindset eben.

✳️ Connecting. Da geht es um Rezepte und Zutaten, wie man die Basis für kulturelle Erfolgsfaktoren schafft. Um Storytelling, Small Talk und Brückenbauen.

Es war eine spannende und interaktiv lebhafte Diskussion. Und mit Tipps, die das Arbeiten in interkulturell zusammengesetzten Teams erleichtert. Und ganz nebenbei – als Windfall Profit –  läßt sich das Erlernte auf Reisen ganz allgemein anwenden und ausprobieren.

Mir hat dieser Workshop viel Freude bereitet und den Studierenden hoffentlich einige Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse für ihre berufliche Aufgabe gebracht.

➡️ Und bei Ihnen? Wie bereiten Sie Ihre Mitarbeitenden auf Führungsaufgaben interkulturell zusammengesetzter Teams vor?

Bei Interesse folgen Sie gerne #Prepare4Landing oder kontaktieren mich direkt. Ich bin Bernd Scharbert und meine Aufgabe als Mentor für Führungskräfte und Executives ist es, sie so zu begleiten, dass global zusammengesetzte und interkulturelle Teams die Möglichkeit haben, sich im Growth Mindset weiterzuentwickeln.

Danke an Hannes Utikal, der die Idee hatte, mich für dieses Thema anzusprechen.

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