Impact statt Status: Was 50plus von 30minus lernen kan

Ich sitze vor meinem Bildschirm, den Espresso in der Hand, und lese die Frage 6 der #Brueckenbauer‑Initiative von Volker Kaufmann: „Wo kann die jüngere Generation Vorbild sein?“ Für mich ist die Antwort klar: überall dort, wo Zukunft gestaltet wird.

Meine eigene Reise begann vor zehn Jahren, als eine meiner Töchter als Social Entrepreneur unterwegs war. Unsere Gespräche über Gender Equity und Generationengerechtigkeit haben mein Denken verändert. Inverses Lernen wurde zu meinem Alltag, Reverse Mentoring zu einer Haltung. Meine Töchter waren und sind meine Lehrerinnen.

Heute frage ich mich, wie wir mehr Altersdiversität in die Entscheidungsprozesse des Nachhaltigkeitsmanagements bringen. Ideen junger Menschen gibt es genug. Energie auch. Was fehlt, sind echte Beteiligungsräume. Räume, in denen ihre Perspektiven gehört und auch wirksam werden können.

Ein Beispiel dafür erlebe ich bei jungen Erwachsenen, die ein freiwilligen ökologischen Jahr (FÖJ) absolvieren. Gemeinsam mit Laurin Strößenreuther begleiten wir sie, wenn sie mit Unternehmen in Hessen über Nachhaltigkeit sprechen. Sie bringen frische Fragen, mutige Gedanken und eine beeindruckende Klarheit mit. Und sie zeigen: Impact entsteht, wenn man Verantwortung übernimmt und nicht, wenn man Status sucht.

Das gilt auch für junge Gründer wie Max Rünzel. Sein Start‑up HiveTracks verbindet Bienengesundheit mit digitalem Monitoring von Biodiversität. Und wenn es darum geht, die Brücke von der App in die analoge Welt des Managements zu schlagen, dann kann ich helfen.

Auf diese Weise entsteht Generationenintelligenz: Die einen bringen Zukunft, die anderen Erfahrung und gemeinsam entsteht Wirkung.

Und das ist meine Sicht: Vorbilder sind nicht an ein Alter gebunden. Vorbilder sind Menschen, die bereit sind, voneinander zu lernen.

Und jetzt interessiert mich eure Meinung: Was braucht es, damit gute Ideen der jungen Generation wirksam werden?

 

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Ich bin Bernd Scharbert und lehre „Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit“ innerhalb der Fakultät Business Science and Management an der Albstadt-Sigmaringen University. Auch in meiner Vorlesung entwickeln wir Auditkonzepte für die junge Generation zum Thema Nachhaltigleit.

Und Nachhaltigkeit ist immer ein gutes Stichwort für meine Tätigkeit als Mentor und Berater beim Thema „Interkulturelle Führung“.

#Prepare4Landing #LeadershipInBalance #Sustainability

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