Im Opernhaus von Maskat

Wir, meine Frau und ich, hören das Orchester live. Filmmusik von Harry Potter. Das Stück ist nicht unsere erste Wahl, aber darauf kommt es heute nicht an.

Wir sind in der Royal Opera in Muscat im Oman. Ein beeindruckendes Gebäude mit einer hervorragenden Akustik im Saal. Wir können das jetzt bestätigen.

Worum es uns eigentlich ging, ist das Publikum. Wie geht Konzert in einem arabischen Land?

Wir sind sehr positiv überrascht.

Was das Publikum betrifft, gibt es einige interessante Unterschiede zu westlichen Konzertsälen:

✳️ Respektvolle Atmosphäre – In Oman wird großer Wert auf Höflichkeit und Respekt gelegt. Das Publikum ist oft sehr aufmerksam und zurückhaltend, es gibt keine Zwischenrufe oder spontane Applauseinlagen während der Aufführung. Und keine Standing Ovations am Schluss.

✳️ Kleidung und Etikette – Viele Besucher kleiden sich elegant, oft in traditionelle omanische Gewänder wie die Dishdasha für Männer oder Abayas für Frauen. Westliche Kleidung ist aber ebenso akzeptiert, solange sie angemessen ist.

✳️ Vielfalt der Besucher – Die Royal Opera House Muscat zieht ein gemischtes Publikum an: Einheimische, Expats und Touristen. Es ist ein Treffpunkt für Kulturinteressierte aus aller Welt.

Wir erleben, wie die Musik in einer ruhigen, respektvollen Weise genossen wird. Und in der Pause geht es zwischen den Menschen, Frauen und Männer gemischt, sehr entspannt zu. Wir genießen die Situation.

➡️ Klassische Musik rund um die Welt. Wir waren schon in Konzertsälen in Amsterdam, Boston, und Sydney. In Frankfurt und Umgebung sowieso. Und wo haben Sie schon klassische Musik genossen?

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Ich bin Bernd Scharbert und begleite und berate gerne, wenn es um Interkulturelle Führung, um Vielfalt & Diversität oder ganz allgemein um nachhaltig wirkende Arbeit geht. Bei Interesse sprechen Sie mich gerne an.

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