Es war ein Abend, der Brücken gebaut hat. Vor ein paar Tagen, am 9.Juni, Ambassador Dinner mit der australischen Botschafterin Natasha Smith, eingeladen vom German Australian Business Council GABC.
Wir treffen uns im neu eröffneten „The Florentin“ Frankfurt, ein Ort, der mit seinem Design und der Abendsonne sofort ein Gefühl von Weltläufigkeit erzeugt. Die Reden sind kurzweilig und sehr informativ, der Austausch lebendig, der Wynns Coonawarra Cabernet Sauvignon einfach nur gut.
Netzwerken funktioniert an diesem Abend wie von selbst.
Mein beruflicher Hintergrund und meine frühere Verbindung zum Industriepark Höchst lenken meinen Blick auf ein Thema, das beide Länder verbindet: Vulcan Energy.
Das Unternehmen baut in Landau und im Industriepark Höchst ein zusammenhängendes Projekt zur klimaneutralen Lithiumgewinnung auf. In Landau wird Lithium aus geothermischer Thermalsole extrahiert, in Höchst entsteht daraus batteriefähiges Lithiumhydroxid.
Gemeinsam bilden die Standorte die erste CO₂‑neutrale Lithium-Wertschöpfungskette Europas, ein Baustein für die industrielle Transformation, die wir dringend brauchen.
Doch ein überraschender Höhepunkt des Abends sitzt neben mir am Tisch. Meine Gesprächspartnerin kennt Queensland und Brisbane gut und sie hat sogar schon von Bluey gehört.
Diese warmherzige australische Animationsserie über eine Hundefamilie ist für mich ein echtes Familienthema. Unsere Enkelkinder lieben sie, ob in Deutschland oder Australien. Und genau deshalb wächst in diesem Moment die Vorfreude: Bei unserem nächsten Aufenthalt in Australien steht ein Besuch der Bluey’s World in Brisbane fest auf dem Programm.
An diesem Abend verbinden sich berufliche Themen, internationale Begegnungen und persönliche Geschichten zu einem stimmigen Ganzen.
Und am Ende bleibt ein Gedanke: Staunende Kinderaugen sind doch das Schönste auf dieser Welt. Oder wie sehen Sie das?
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Ich bin Bernd Scharbert, Mitglied im GABC und gerne zwischen Frankfurt und Sydney unterwegs. Familienzusammenführung. Beruflich unterstütze ich Führungskräfte dabei, interkulturelle Leitlinien im Alltag umzusetzen. Es geht darum, kulturelle Unterschiede nicht als Hürde, sondern als Stärke zu nutzen und in global zusammengesetzten Teams echte Verbindungen zu schaffen.
Gerne können Sie einen Blick in mein Buch werfen: „Prepare for Landing: Leitlinien für interkulturelle Führung“. Es ist überall im Buchhandel erhältlich und im Online‑Shop vom Verlag Barbara Budrich.



