Fahrt nach Sigmaringen

Es sind nur 70 Kilometer, aber ich brauche mehr als eine Stunde Fahrtzeit.

Es geht über Land von meinem Elternhaus in Oberndorf am Neckar nach Sigmaringen an die dortige Hochschule, wo ich ein Drittel meiner Hybrid-Vorlesungen für die Fakultät Business Science und Management zum Thema „Wirtschaftsethik und Nachhaltigkeit“ vor Ort im Hörsaal 701 abhalte.

Ich fahre auf einer Route, die mich an meine Kindheit erinnert. Keine Autobahn, sondern Landstraßen, immer wieder die Burg Hohenzollern im Blick und LkWs, die das Tempo vorgeben, kaum schneller als 80 km/h.

Inzwischen wohne und lebe ich in Frankfurt am Main und bin auch noch oft im Ausland unterwegs. Die vor-Ort-Vorlesung verbinde ich mit einem Besuch in meinem Elternhaus und so kommt es zu der Strecke, die ich heute fahre. Es ist Nostalgie pur oder, sagen wir mal, ein paar wiedergefundene Heimatgefühle.

Ich komme an Rosenfeld und @Blickle vorbei, an Balingen und @Bizerba und schließlich an Albstadt-Ebingen und @Groz-Beckert. Hidden Champions, die aber gar nicht mehr so versteckt, sondern eher gut sichtbar sind. Die Firmen-Namen sind mir noch aus meiner Kindheit vertraut. Familienunternehmen als eine der tragenden Säulen der deutschen Wirtschaft. Das lässt sich auf der Fahrtstrecke förmlich „erspüren“.

Das Thema Nachhaltigkeit geht uns inzwischen alle etwas an. Und die Studierenden sind eifrig dabei, zu recherchieren, was denn die Unternehmen der näheren Umgebung zu dem Thema zu sagen haben. Schließlich will man sich bei einem Arbeitgeber der Zukunft bei diesem Thema gut aufgehoben fühlen.

Für mich geht es um Nachhaltiges Wirtschaften in seinen drei Facetten. Ökologie, Ökonomie und Soziales und um die Frage ⏭ „Wie bekommen wir mehr Altersdiversität in den Entscheidungsprozess der Unternehmen?“ Und ich meine damit den Beteiligungsprozess der jungen Generation.“⏮

Und so entstehen die Dialoggespräche als Bestandteil der Vorlesung und zwar zwischen den Studierenden auf der einen Seite und den Unternehmen der näheren Umgebung auf der anderen Seite. Und mein Wunsch dafür: bitte auf Augenhöhe, denn wir können alle voneinander und gegenseitig lernen.

➡ Und wie sehen Sie das? Haben Sie Ideen, wie wir bei dem Thema zusammen weiterkommen?

Ich bin Bernd Scharbert und unterstütze Führungskräfte und Manager mit meinem Erfahrungswissen aus über 30 Jahren Führungserfahrung in der Unternehmenswelt. Übrigens auch bei der Frage, wie man Familie, Beruf und sein Leben unter einen Hut bringen kann. Bei Interesse folgen Sie mir gerne auf LinkedIn, #prepare4landing oder kontaktieren mich direkt.

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