Einsame Momente – back in Australia

Aus eins wird zwei –

Und aus der Einsamkeit die Zweisamkeit.

Extrem erlebt habe ich das in den ersten Tagen der Pandemie. Ich war in Bahrain und Saudi-Arabien und löste meine persönliche Krisensituation, nämlich die Heimkehr zu meiner Familie nach Deutschland (siehe https://lnkd.in/gQJEXScD).

Zuhause angekommen hatte ich nur den einen Wunsch: Verkriechen. Irgendwo einen Platz finden, wo man sich einschließen konnte. Zu zweit allein. Schon vor den Lock-downs.

Und jetzt erlebe ich das gerade auch wieder. Im „Homeoffice“ in Sydney. Ich begleite meine Frau. Ein Familienthema, bei dem ich gerne dabei bin.

Außenereignisse haben beides initiiert. Und meine Freiheitsgrade haben es ermöglicht, mich darauf einlassen zu können. Selbstbestimmt.  Es bedeutet, als Paar allein zu sein, einsame Momente inklusive.

Ja, wir sind wieder in Australien. Und für zwei Monate raus aus allen Themen in Deutschland. Es war die letzte Zeit ziemlich viel los. Interessante und spannende Business Themen, aber eben auch anstrengend.

✳ Audits vor Ort bei ITO Global Logistics und Magnotherm mit den jungen Erwachsenen im Freiwilligen Ökologischen Jahr (kurz FÖJ) mit dem LEADERSHIP RHEIN-MAIN – Netzwerk auf Augenhöhe gUG.

✳ Vorlesungen vor Ort an der Albstadt Sigmaringen University und der Provadis School of International Management and Technology AG zu den Themen Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit und Interkulturelle Führung.

✳ Netzwerk-Events bei dem German Australian Business Council e.V. in Vorbereitung meiner geplanten Mitgliedschaft.

✳ Abstimmungstreffen und -gespräche in Vorbereitung einer Aufgabe als Associate Partner bei der Caravel Solutions Europe.

Jetzt werde ich Zeit finden zum Nachdenken, zur Reflexion und zum Schreiben. Mein Journal ist ja mit dabei. Und einen schönen Platz zum „Verkriechen“ haben wir hier in Sydney auch.

Ich habe festgestellt, dass mir einsame Momente guttun. Von Zeit zu Zeit. Und dann immer ein paar Tage am Stück. Ich spüre meine Kreativität und den Flow, der sich daraus ergibt.

➡️ Aber ganz allein bin ich dabei nicht. Zweisamkeit heißt auch „Togetherness“ und wird so zu einem ambivalenten Begriff, oder?

Ich bin Bernd Scharbert und unterstütze Führungskräfte mit meinem Erfahrungswissen aus über 30 Jahren Führungserfahrung in der Unternehmenswelt. Besonders bei der Frage, wie man Familie, Beruf und Leben vereinbaren kann. Bei Interesse folge mir gerne auf LinkedIn, #prepare4landing oder kontaktiere mich direkt.

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